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OpenRGB 1.0 nach fast dreijähriger Entwicklungszeit veröffentlicht

OpenRGB 1.0 ist da – mit einem überarbeiteten Profilsystem, Unterstützung für Hintergrunddienste, Qt 6, PawnIO, Hotplugging und erweiterter Hardwareunterstützung.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

OpenRGB, die beliebte Open-Source-Anwendung zur Steuerung von RGB-Beleuchtungshardware verschiedener Hersteller über eine einzige Schnittstelle, hat nach fast drei Jahren Entwicklungszeit seit der Veröffentlichung der stabilen Version 0.9 nun die Version 1.0 erreicht.

Eine der größten Änderungen für die Nutzer ist ein überarbeitetes Profilsystem. Die Profile wurden auf Basis von JSON neu gestaltet und können nun mehr als nur den Status von RGB-Controllern speichern. Plugins können am Speichern und Laden von Profilen mitwirken, während Nutzer mehr Kontrolle darüber erhalten, welche Informationen ein Profil enthält.

Darüber hinaus unterstützt das neue System Profile, die mit Ereignissen wie dem Starten oder Beenden von OpenRGB sowie dem Anhalten und Fortsetzen verknüpft sind. Außerdem bringt OpenRGB 1.0 wesentliche Verbesserungen beim Betrieb der Software als Hintergrunddienst mit sich.

Linux Installationen können nun direkt einen OpenRGB-systemd-Dienst enthalten, wobei das Projekt auch die zugehörige Konfiguration bereitstellt, die zur Initialisierung der /etc/openrgb Umgebung erforderlich ist.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Unterstützung von HID-Hotplug. Anstatt davon auszugehen, dass die angeschlossenen RGB-Geräte während der Ausführung von OpenRGB unverändert bleiben, kann die Anwendung nun reagieren, wenn unterstützte HID-Geräte angeschlossen oder entfernt werden.

Diese Änderung geht Hand in Hand mit dem OpenRGB-SDK-Protokoll 6. Controller werden nun anhand eindeutiger 32-Bit-IDs identifiziert und nicht mehr anhand ihrer Position in einer Geräteliste. Protokoll 6 führt außerdem einen Servernamen sowie weitere Verbesserungen bei der Kommunikation zwischen OpenRGB-Clients und -Servern ein.

Auch am RGB-Controller-System wurden umfangreiche Arbeiten vorgenommen, darunter die Unterstützung von Modi pro Zone.

Im Hintergrund wechselt die Plugin-Schnittstelle zu API-Version 5, und Plugins erhalten im Rahmen des neuen Profilsystems zudem Hooks zum Speichern und Wiederherstellen ihres Zustands.

Ein weiterer bemerkenswerter Meilenstein ist die Umstellung auf Qt 6 für die Hauptversionen des Projekts. Linux-AppImages, Debian- und Fedora-Pakete, Windows-Versionen, das MSI-Installationsprogramm und macOS-Versionen wurden im Rahmen der Überarbeitung für Version 1.0 alle auf Qt 6 umgestellt.

Darüber hinaus betrachtet OpenRGB für Linux Nutzer nun auch sein Flatpak-Paket als offiziell unterstützte Verteilungsmethode.

Unter Windows integriert OpenRGB 1.0 zudem PawnIO, das den älteren Ansatz für den Low-Level-Zugriff auf SMBus-Hardware ersetzt.

Schließlich wurde die Hardwareunterstützung im Laufe des langwierigen Entwicklungszyklus erheblich erweitert. Das Projekt beschreibt die Veröffentlichung als Hinzufügung von „unzähligen“ neuen Geräteunterstützungen. Die vollständige Liste der unterstützten Geräte finden Sie hier.

Weitere Details finden Sie auf der Website des Projekts oder in der README-Datei zur Veröffentlichung.

Bildnachweis: OpenRGB

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