Die Open-Source-Remote-Desktop-Software RustDesk hat gerade ihr neuestes Update, Version 1.4.1, veröffentlicht. Was die Funktionen betrifft, so ist die neue Terminal-Unterstützung hervorzuheben, die eine reibungslosere Befehlszeilenbedienung direkt über RustDesk ermöglicht.
Außerdem gibt es jetzt auch UDP- und IPv6-Punching, was die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Verbindungen erheblich verbessern dürfte, insbesondere für Benutzer, die mit komplizierten Netzwerkkonfigurationen zu tun haben.
Für Benutzer, die einen Stift verwenden, führt RustDesk 1.4.1 eine Stiftunterstützung ein, die das Zeichnen oder Kommentieren aus der Ferne wesentlich intuitiver macht. Außerdem sind numerische Einmal-Passwörter jetzt eine Option, die für mehr Komfort und Sicherheit sorgt.
Eine weitere Neuerung ist die Option "Force-Always-Relay", die direkt aus den Adressbüchern und den zugänglichen Geräten verfügbar ist.
Darüber hinaus hat dieses Update die Sicherheit erhöht, indem es sichere TCP-Verbindungen für Anmeldesitzungen erzwingt. Außerdem wurden Leistungsoptimierungen vorgenommen, wie die Verkürzung des Wiederholungsintervalls bei Netzwerkfehlern von 18 auf nur 3 Sekunden. Das bedeutet eine schnellere Wiederherstellung der Verbindung und weniger Ausfallzeiten bei Verbindungsabbrüchen.
Für macOS Benutzer wurde das Problem der Auflösungsbehandlung auf Retina-Displays behoben. Das frustrierende Problem der Verzögerung bei der Tasteneingabe auf macOS-Clients wurde ebenfalls behoben. Darüber hinaus wurde für macOS-Nutzer, die nach dem Sperren ihres Bildschirms über RustDesk keine Passwörter mehr eingeben konnten, dieser ärgerliche Fehler behoben.Windows Benutzer erhalten ebenfalls eine Handvoll Korrekturen, die vor allem Abstürze bei 32-Bit-Kameraverbindungen und Kompatibilitätsprobleme mit Windows Server Core und Windows 7 x86-Systemen beheben. Unter Linux wird das Symbol der RustDesk-App jetzt korrekt angezeigt.
Schließlich hat das Team einige Leistungsprobleme behoben, wie z. B. die hohe CPU-Auslastung unter macOS, wenn der Dienst gestoppt ist, und die übermäßige CPU-Last, die durch den Leerlauf von rustdesk.service verursacht wird.
⬇️ Die Software steht für Windows, Linux und macOS zum Download bereit. Linux-Benutzer können zwischen nativen RPM- und DEB-Paketen sowie den distro-agnostischen AppImage- und Flatpak-Paketen wählen.
Weitere Informationen zu allen Änderungen in RustDesk 1.4.1 finden Sie im Changelog.

















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