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Was man 2026 von der Krita App für digitale Malerei erwarten kann

Die Entwickler von Krita stellen ihre Roadmap für 2026 vor, deren Schwerpunkte auf einer mobilfreundlichen Benutzeroberfläche, einer höheren Leistung, einem verbesserten Farbmanagement und einem möglichen neuen Dateiformat liegen.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Die Entwickler von Krita haben ihre Roadmap für 2026 veröffentlicht, in der sie die Prioritäten nach den bevorstehenden Veröffentlichungen von Krita 5.3 und 6.0 darlegen. Interessanterweise werden beide Versionen funktional identisch sein und sich lediglich in der Verwendung von Qt 5 bzw. Qt 6 unterscheiden. Die Veröffentlichung ist für nächsten Monat geplant.

Nach dieser Veröffentlichung wird sich das Team auf Verbesserungen der Benutzeroberfläche, der Dateiverwaltung, des Farbmanagements, der Leistungsoptimierung und der Build-Infrastruktur konzentrieren.

Eine wichtige Initiative ist eine neue, auf Mobilgeräte ausgerichtete Benutzeroberfläche. Die Entwickler planen außerdem, die aktuellen Werkzeug-Optionen-Dockers durch QML-basierte Komponenten zu ersetzen, um einheitliche Oberflächenelemente auf Desktop- und Mobilplattformen zu ermöglichen. Gleichzeitig verbessern sie die aktuelle Oberfläche für eine bessere Bedienbarkeit auf Tablets.

Was die Dateiverwaltung angeht, erwägt das Team eine umfassende Neugestaltung von Kritas Dateiformat .kra von Krita, das zwar vielseitig ist, derzeit jedoch langsam arbeitet. Ein Vorschlag sieht die Einführung eines SQLite-basierten Formats vor, das die Speichereffizienz verbessern und ein kontinuierliches Speichern im Hintergrund ermöglichen könnte, ohne den Arbeitsablauf des Benutzers zu stören.

Das Team plant außerdem, den Dialog für die automatische Speicherung zu verbessern und es den Benutzern zu ermöglichen, Einstellungen und Ressourcen geräte- und plattformübergreifend zu teilen.

Was das Farbmanagement betrifft, so unterstützt Krita zwar HDR-Displays, doch bestehen in diesen Umgebungen weiterhin Probleme mit der Benutzeroberfläche. Mit dem erweiterten Farbmanagement von Qt 6, einschließlich verbesserter CMYK-Unterstützung und Unterstützung für Bilder mit hoher Bittiefe, plant das Team, diese Funktionen auf Vektorebenen auszuweiten.

Was die Leistung angeht, implementieren die Entwickler regionenbasierte Aktualisierungen, um die Bearbeitung großer Bilder zu beschleunigen, indem nur geänderte Bereiche aktualisiert werden. Sie untersuchen außerdem Vektorisierungstechniken in Filtern, die die Abhängigkeit von der LittleCMS-Farbtransformationsbibliothek verringern könnten.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Ankündigung.

 

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