
About: Kooperative KI
KI ist für viele zum irrationalen Feindbild geworden. Dabei haben ausgewählte KI-Anwendungen das Potential, das Leben der Menschen zu verbessern.
Als sehender Mensch kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie es ist, nicht sehen zu können. Blind zu sein muss eine ganz furchteinflößende Einschränkung sein. In der Vergangenheit gab es Initiativen wie https://www.bemyeyes.com/. Diese waren wichtig und gut. Doch noch besser sind Unabhängigkeit und Souveränität. In diesem Sinne möchten wir hiermit eine Lanze für Assistive KI brechen, die für behinderte Menschen eine echte Verbesserung der Lebensqualität darstellen kann.
Meet Smart Glasses
KI-Brillen helfen blinden Menschen im Alltag, ein Verbot träfe diese hart. Die Sehhilfen erkennen Farben, beschreiben die Umgebung und rufen Freunde an.
Schreibt Greta Friedrich von Heise über Smarte Brillen (Geschenkartikel) und wie sie blinden Menschen ganz neue Möglichkeiten verschaffen.
Für die einen ist eine smarte Brille ein nettes Lifestyle-Gadget, für die anderen ein Hilfsmittel, das das Leben verändern kann: Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit profitieren von den Funktionen der KI-Brillen. Ein Verbot, wie es Aufsichtsbehörden und Bürgerrechtsorganisationen fordern, wäre für sie ein Rückschritt, schildern eine Betroffene und die Justiziarin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e.V. gegenüber c’t.
KI macht frei
Ja, so ist es. Ein blinder Mensch kann sich dank seiner KI-Brille objektiv und recht akkurat beschreiben lassen, was die integrierte Kamera sieht: Was nicht nur für den Alltag wichtig ist, sondern auch emotional: Stellen Sie sich einfach mal vor, Sie hätten noch nie einen Spiegel gesehen: Die KI kann Ihnen buchstäblich beschreiben, wie Sie tatsächlich aussehen - und das vollkommen objektiv.
Tech vs Rezept
Tatsächlich sind die smarten Brillen nicht nur besser, sondern auch 10x billiger und hübscher als die OrCam - ein anerkanntes medizinisches Hilfsmittel. Letzteres ist schweineteuer und muss an die Brille angeflanscht werden - potthässlich und teuer, und vermittelt noch dazu den unerwünschten "Ich-bin-behindert-Vibe".
Smarte Brillen hingegen sehen aus wie gewöhnliche Sonnenbrillen und geben keine Gelegenheit zur Diskrininierung.
Fazit
Smarte KI-Anwendungen für assistive Zwecke sollte generellen KI-Kritikern zu denken geben. Schließlich bedeuten diese nicht nur technologischen Fortschritt, sondern einen ganz konkreten Gewinn für die Menschheit.
















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