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Asahi Linux steht kurz vor der offiziellen Unterstützung für Apple M3 Macs

Laut Asahi Linux steht die M3-Unterstützung kurz vor der offiziellen Veröffentlichung; Webcams, Mikrofone, USB 3.0 und Thunderbolt funktionieren nun in der gesamten Produktpalette.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Asahi Linux steht kurz davor, Macs mit Apples M3-Chips offiziell zu unterstützen, und die Arbeit an den neueren M4- und M5-Modellen ist bereits im Gange.

Für alle Macs der M3-Serie mit integrierten Kameras ist nun eine vollständige Webcam-Unterstützung verfügbar. Die Hardware ist größtenteils dieselbe wie zuvor, allerdings war beim M3 Max eine kleine Anpassung am Treiber erforderlich, damit er korrekt funktioniert.

Die integrierten Mikrofone funktionieren nun in der gesamten M3-Produktreihe. Da Apple die Audio-Hardware für diese Generation geändert hat, musste das Team zusätzliche Reverse-Engineering-Arbeiten durchführen, bevor Linux sie ordnungsgemäß nutzen konnte. USB 3.0 und Thunderbolt funktionieren nun ebenfalls auf allen M3-Macs.

Die Bildschirmunterstützung für M3-Macs ist fast ebenso umfassend wie bei M1- und M2-Systemen. Asahi gibt an, dass die Unterstützung für den M3-Display-Controller fast auf dem gleichen Niveau liegt wie bei den älteren Apple-Silicon-Modellen. Angesichts all dieser jüngsten Fortschritte steht das Projekt nun kurz vor einer offiziellen Veröffentlichung.

Die Arbeit geht auch über die M3-Generation hinaus. Die Entwickler von Asahi haben NVMe-Speicher sowohl auf M4- als auch auf frühen M5-Systemen aktiviert, indem sie Linux und die m1n1-Boot-Umgebung an die aktualisierte Firmware des Apple-Speichercontrollers angepasst haben.

Die PCIe-Unterstützung wurde verbessert, sodass Linux nun Geräte auf dem Bus erkennen kann. Das Team hat außerdem einen Fehler behoben, der dazu führte, dass Linux nach dem Booten mit mehr als einem aktivierten CPU-Kern abstürzte.

Allerdings sind die M4- und M5-Macs noch nicht für den täglichen Einsatz unter Linux bereit. Asahi zufolge funktioniert der Großteil der Hardware noch nicht, und keines der beiden Modelle lässt sich über den Asahi Installer installieren. Dennoch sind funktionierende Speicherunterstützung, PCIe-Unterstützung und Multicore-Unterstützung wichtige erste Schritte.

Das Team macht zudem Fortschritte bei der hardwarebeschleunigten Videodekodierung. Dank der Unterstützung für Apples Video-Decoder funktionieren die Dekodierung von H.264, H.265 und VP9 nun zuverlässig auf unterstützten Rechnern. M3-Macs und neuere Modelle unterstützen zudem die AV1-Dekodierung.

Schließlich widmet sich das Team einem der weniger sichtbaren, aber besonders wichtigen Aspekte beim Betrieb von Linux auf Apple Silicon: der CPU-Energieverwaltung.

Da Apples Prozessoren energiesparende CPU-Zustände anders verwalten, hat Asahi bisher einen Apple-spezifischen Linux-Treiber verwendet. Den Entwicklern zufolge funktioniert dies zwar, sie können ihn jedoch nicht in den Hauptcode von Linux integrieren, da die ARM64-Betreuer die standardmäßige Power State Coordination Interface (PSCI) vorschreiben.

Weitere Details finden Sie in der Ankündigung.

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