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Auto-cpufreq 3.1 bietet nun eine grafische Überwachung und Bluetooth-Steuerung

Das Linux-Energieverwaltungstool erweitert seine grafische Benutzeroberfläche um einen Überwachungsmodus, Bluetooth-Steuerungsfunktionen und eine verbesserte Unterstützung für Lenovo-Laptops.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Auto-cpufreq, das Tool zur automatischen Optimierung von CPU-Taktfrequenz und Stromverbrauch für Linux, wurde in der Version 3.1 veröffentlicht.

Das vor allem für Linux-Laptops entwickelte Programm überwacht kontinuierlich Faktoren wie Akkustatus, CPU-Auslastung, Temperatur und Systemauslastung und passt die CPU-Frequenzskalierung, die Governor-Einstellungen sowie das Turbo-Boost-Verhalten an, um ein Gleichgewicht zwischen Leistung und geringem Stromverbrauch herzustellen.

Die wichtigste Neuerung in diesem Update ist ein neuer Überwachungsmodus in der grafischen Benutzeroberfläche. Bislang war die detaillierte Überwachung auf den Befehlszeilenmodus beschränkt, doch nun können Nutzer System- und CPU-Informationen direkt in der GUI einsehen. Zudem sind nun auch Bluetooth-Einstellungen in der grafischen Benutzeroberfläche verfügbar.

Nutzer von Lenovo Laptops profitieren von einer umfassenderen Unterstützung für die conservation_mode Funktion des Herstellers. „auto-cpufreq“ kann nun bei mehr Lenovo-Modellen die entsprechende Steuerung finden, anstatt sich auf einen einzigen Speicherort zu verlassen.

Eine weitere Neuerung ist die neue Konfigurationsoption enforce_platform_profile, die Nutzern mehr Kontrolle darüber gibt, ob „auto-cpufreq“ das ausgewählte Systemplattformprofil aktiv durchsetzen soll.

Die Version behebt außerdem mehrere Probleme im Zusammenhang mit der CPU- und Akkuverwaltung. Frequenzbegrenzungen werden nun nach der Aktualisierung der Turbo-Einstellungen angewendet, während die Schwellenwerte für den Start und Stopp des Ladevorgangs nicht mehr aufgrund ihrer Anfangswerte übersprungen werden sollten.

Falsche Fallback-Profile für EPP und EPB, die vom Befehl auto-cpufreq --stats angezeigt wurden, wurden korrigiert. EPP steuert, wie ein Prozessor Leistung gegenüber Energieeffizienz priorisiert, während EPB auf unterstützten Intel-Systemen einen ähnlichen Kompromiss zwischen Leistung und Energieverbrauch bietet.

Auch die Berechnungen des Stromverbrauchs wurden für Systeme ohne power_now Datei verbessert. „auto-cpufreq“ kann nun auf Rechnern ohne das Verzeichnis /sys/class/power_supply/ ausgeführt werden, was die Kompatibilität mit nicht standardmäßiger Hardware und Systemen ohne herkömmliche Akku-Schnittstelle erhöht.

Eine weitere Korrektur verhindert unnötige Schreibvorgänge in das Plattformprofil, wenn das angeforderte Profil bereits aktiv ist. Laut den Versionshinweisen könnte das wiederholte Festlegen des Profils eine diskrete NVIDIA-GPU aktivieren und so zu vermeidbarem Stromverbrauch führen.

Schließlich behebt das Update fehlende Abhängigkeiten im Nix-Paket und behebt ein Problem mit den Abhängigkeiten von libgirepository und PyGObject, das Debian-basierte Distributionen betrifft. Zudem wurde die GUI-Unterstützung in die Poetry-Konfiguration des Projekts integriert.

Weitere Informationen finden Sie im Changelog.

🎓 Das Projekt empfiehlt, auto-cpufreq mithilfe des Git-basierten Installationsprogramms zu installieren. Es ist außerdem über Snap, das Arch User Repository, das GURU-Repository von Gentoo und NixOS verfügbar. Die GUI ist in der Snap-Version aufgrund von Einschränkungen der Snap-Confinement-Funktion nicht verfügbar.

Für bestehende Installationen stellt das Tool einen Aktualisierungsbefehl bereit. Neue Nutzer sollten die Installationsdokumentation lesen, da die gleichzeitige Ausführung von auto-cpufreq und anderen Dienstprogrammen zur CPU-Taktfrequenz zu Konflikten führen kann.

 

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