
Das Multimedia-Framework PipeWire 1.6.5 behebt Probleme mit stummgeschalteter Audioausgabe
PipeWire 1.6.5 behebt Probleme mit stummgeschalteter Audioausgabe, verbessert die Erkennung von Anschlüssen und bietet zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für den PulseAudio-Server.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
PipeWire, ein weit verbreiteter Open-Source-Multimedia-Server für Audio und Video unter Linux, hat die Version 1.6.4 veröffentlicht, die Korrekturen für die Audioausgabe, die JACK-Tunnel-Verarbeitung, das Verhalten des ROC-Empfängers, die Stabilität von ALSA und die Absicherung des PulseAudio-Servers enthält.
Eine wichtige Korrektur behebt das Problem, dass die Ausgabe in einigen Fällen stummgeschaltet wurde. Die Entwickler haben außerdem eine Änderung an der Line-Out-Stummschaltung teilweise rückgängig gemacht, nachdem diese Probleme verursacht hatte und der Ton beim Ein- und Ausstecken von Klinkensteckern stumm blieb.
Eine weitere Korrektur in pw-filter behebt das Problem, dass Puffer an einem Port hängen blieben und dieser dadurch stumm wurde. Zugehörige SPA-Änderungen begrenzen nun die Häufigkeit von Out-of-Buffer-Fehlern, wodurch störende Fehlermeldungen reduziert werden.
PipeWire 1.6.5 entfernt außerdem den Pipe-Filter aus dem Filter-Graph. In den Release Notes heißt es, der Filter sei „von Grund auf fehlerhaft“ gewesen und habe ein Sicherheitsproblem dargestellt, weshalb er entfernt wurde.
Seitens der Module gibt es weitere Fehlerbehebungen. Das Start- und Stoppverhalten des ROC-Empfängers wurde verbessert, Speicherlecks wurden behoben, und das JACK Tunnel-Modul verwendet nun die korrekte MIDI-Puffergröße.
SPA erhält zudem eine Korrektur für die Neuverhandlung der Audiokonvertierung in Fällen, in denen sich die Graph-Rate ändert, während der Resampler deaktiviert ist. Außerdem wurde im ALSA-Backend ein potenzieller Absturz während der Protokollierung behoben, und der PulseAudio-Server erhält zusätzliche Sicherheitsprüfungen und Hardening-Korrekturen.
Weitere Details finden Sie im Changelog.
PipeWire 1.6.5 ist ab sofort auf der GitLab-Release-Seite des Projekts und im Quellcode-Archiv verfügbar. Es wird erwartet, dass Linux-Distributionen die Version über ihre regulären Update-Kanäle bereitstellen.
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