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Firefox 153 bietet nun Unterstützung für die Vulkan-Videodekodierung – ein großer Gewinn für Linux-Nutzer mit NVIDIA-Grafikkarten

Firefox 153 führt einen Vulkan-Videodekodierungspfad ein und bietet NVIDIA-Linux-Nutzern damit eine lang erwartete Möglichkeit zur GPU-gestützten Videowiedergabe im Browser.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Die bevorstehende Veröffentlichung von Firefox 153 verspricht eine wichtige Verbesserung bei der Medienwiedergabe für Linux-Nutzer, insbesondere für diejenigen, die NVIDIA-Grafikkarten verwenden. Mozilla hat den Bug 2021722, „Add Vulkan Video path to FFmpegVideoDecoder in Firefox“, für den Firefox-153-Zweig als gelöst und behoben markiert.

Das bedeutet Folgendes. Beginnen wir mit ein wenig Theorie. Bei der Videodekodierung wird ein komprimierter Videostream, wie er von YouTube oder anderen Webdiensten verwendet wird, in Einzelbilder für die Anzeige umgewandelt. Wenn die CPU diese Arbeit übernimmt, erhöht sich jedoch der Stromverbrauch, die Wärmeentwicklung und die Systemauslastung. Wenn jedoch die dedizierte Videohardware der GPU diese Aufgabe übernimmt, ist die Wiedergabe in der Regel effizienter.

Und genau hier kommt Vulkan Video ins Spiel, das sich besser in den modernen Linux-Grafikstack von NVIDIA einfügt als VA-API-Workarounds. Damit können Anwendungen, anstatt auf ältere oder plattformspezifische Schnittstellen zurückzugreifen, Vulkan Video als alternative Möglichkeit nutzen, um auf die GPU-Videobeschleunigung zuzugreifen.

Für Firefox unter Linux war dies lange Zeit komplizierter, als es sein sollte. Nutzer von Intel- und AMD-Prozessoren haben in der Regel einen reibungsloseren Ablauf über die VA-API, die gängige Linux-Schnittstelle, die Firefox für die hardwarebeschleunigte Videodekodierung nutzt. NVIDIA-Nutzer haben hingegen oft mit größeren Problemen zu kämpfen, insbesondere mit dem proprietären NVIDIA-Treiber, der die native VA-API-Unterstützung nicht auf die gleiche Weise bereitstellt. Doch all das wird sich bald ändern.

Einfach ausgedrückt: Anstatt die CPU stärker zu belasten, kann Firefox die dedizierte Video-Engine der Grafikhardware nutzen, sofern der Treiber und das System dies unterstützen. Für die Nutzer sind die erwarteten Vorteile eine geringere CPU-Auslastung, eine flüssigere Wiedergabe unter Last, eine längere Akkulaufzeit bei Laptops und weniger Wärmeentwicklung bei langen Videositzungen.

🎓 Beachten Sie auch, dass die Vulkan-Video-Funktionen in Firefox 153 nicht für alle Linux-Nutzer automatisch aktiviert werden. Der Bugzilla-Eintrag enthält noch ein behind-pref Flag, sodass die Funktion weiterhin über die Einstellungen gesteuert wird und möglicherweise nicht standardmäßig aktiviert ist, wenn Firefox 153 die stabile Version erreicht.

Die unmittelbaren Auswirkungen hängen von mehreren Faktoren ab, darunter das GPU-Modell, die Treiberversion, die Codec-Unterstützung, die Firefox-Build-Optionen und die Frage, ob die entsprechenden Einstellungen aktiviert sind. Es ist auch noch zu früh, um zu sagen, ob dies die bestehenden VA-API-Pfade für Intel- und AMD-Nutzer ersetzen wird.

Aber selbst mit diesen Einschränkungen dürfte wohl jeder zustimmen, dass dies ein wichtiger Schritt für Firefox unter Linux ist, um eine bessere Benutzererfahrung zu bieten, insbesondere für NVIDIA-Nutzer.

 

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