
GNU Coreutils 9.11 bietet verbesserte Leistung und Unterstützung für Multibyte-Zeichen
GNU Coreutils 9.11 bietet unter Linux dank Zero-Copy-I/O bis zu 15-mal schnellere Befehle „cat“ und „yes“ sowie Leistungsverbesserungen für „wc“ und „shuf“.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Das GNU-Projekt hat die stabile Version von Coreutils 9.11 angekündigt, das neueste Update seiner unverzichtbaren Sammlung von Befehlszeilen-Tools, die auf den meisten Linux- und Unix-ähnlichen Systemen zum Einsatz kommen.
Ein wesentliches Highlight von Coreutils 9.11 ist eine deutliche Steigerung des Datendurchsatzes bei mehreren weit verbreiteten Dienstprogrammen.
- Zero-Copy-I/O: Unter Linux nutzen
catundyesnun Zero-Copy-I/O-Techniken, was zu einer bis zu 15-fachen Leistungssteigerung führt und die Effizienz bei der Datenweiterleitung und der Erzeugung von Datenströmen verbessert. - ARM-NEON-Optimierung: Auf ARM-basierter Hardware ist der Befehl
wc -lauf Systemen, die NEON-Befehle unterstützen, nun bis zu 4,5-mal schneller. - Schnelleres Shuffling: Das Dienstprogramm
shufarbeitet nun durch die Verwendung von „unlocked stdio“ bis zu 2-mal schneller und reduziert so den Overhead bei der Hochgeschwindigkeits-Datenrandomisierung.
Bisher hatten einige zentrale Textdienstprogramme Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Multibyte-Zeichen, wie beispielsweise UTF-8-Zeichen oder Emojis. Coreutils 9.11 behebt dieses Problem, indem die Befehle cut, nl und un/expand nun vollständig multibyte-fähig sind. Darüber hinaus ist der Befehl wc -m, der Zeichen zählt, bei der Verarbeitung von Multibyte-Datenströmen nun bis zu 2,6-mal schneller.
Neben den Leistungsverbesserungen wurden mehrere Tools aktualisiert, um die Kompatibilität mit anderen Unix-Versionen und modernen Arbeitsabläufen zu verbessern:
- cut: Es wurden neue Optionen (-w, -F, -O) eingeführt, um die Kompatibilität mit verschiedenen Implementierungen zu verbessern.
- date: Das Dienstprogramm unterstützt nun die Analyse von durch Punkte getrennten Datumsangaben im Format TT.MM.JJ, das in vielen Regionen weit verbreitet ist.
- cksum: Das Flag
--checkverwendet nun eine robustere Dateinamen-Quotierung, um Fehler oder Sicherheitsprobleme bei der Verarbeitung von Dateien mit ungewöhnlichen Zeichen zu vermeiden.
Einen detaillierten technischen Überblick über alle Änderungen in GNU Coreutils 9.11 finden Sie in der Ankündigung.
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