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Leset!p · KI-Bilder im Urheberrecht: Wann Prompting schützt und warum Kopieren erlaubt ist

Christian Spaan
Christian Spaan KI

Das Oberlandesgericht Düsseldorf setzt enge Grenzen beim Schutz von KI-Kunst, erleichtert aber das motivische Nachbauen von Fotografien mithilfe von Software.

Die rechtliche Bewertung von Bildern, die mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, wird präziser. In einem richtungsweisenden Urteil hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf untermauert, dass rein maschinell generierter Output grundsätzlich keinen urheberrechtlichen Schutz genießt. Wer ein KI-Bild als eigene persönliche Schöpfung rechtlich absichern will, muss einen maßgeblichen, menschlich-gestalterischen Einfluss nachweisen können. Ein bloßes Füttern der Software mit allgemeinen, ergebnisoffenen Textanweisungen (Prompting) reicht hierfür keineswegs aus.

 

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