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Shotcut 26.6 Video-Editor mit HDR-Export und Linux-Vulkan-Anzeigeoption veröffentlicht

Der Open-Source-Videobearbeiter Shotcut 26.6 bietet nun HDR-Export, stellt die Unterstützung für externe Monitore wieder her und führt unter Linux eine Vulkan-Anzeigeoption ein.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com

Shotcut 26.6 wurde als neueste Version des kostenlosen, quelloffenen und plattformübergreifenden Videoeditors veröffentlicht. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die wiederhergestellte Unterstützung für die Nutzung eines zusätzlichen Systemdisplays als externen Monitor.

Im Zuge dieser Änderung wurde das Untermenü Externer Monitor aus den Einstellungen in das oberste Menü Player verschoben. Die Entwickler weisen darauf hin, dass es nicht mit der neuen Fallback-Option „Alte Videoausgabe verwenden“ kompatibel ist, die zur Verfügung steht, falls das aktualisierte Videoausgabesystem Probleme verursacht.

Was HDR betrifft, fügt Shotcut 26.6 eine neue Option Player > Externer Monitor > Vorschaufenster (HDR) hinzu, die auf Vollbild eingestellt werden kann. Zwar werden SDR-Inhalte unterstützt, doch für die HDR-Vorschau sind ein ordnungsgemäß konfiguriertes HDR-Display, HDR-Videoquellen sowie entweder der native 10-Bit-CPU- oder der lineare 10-Bit-GPU/CPU-Verarbeitungsmodus erforderlich.

Nutzer von Linux sollten beachten, dass das HDR-Vorschaufenster derzeit nicht funktionsfähig ist, da die vollständige Unterstützung noch in der Entwicklung ist.

Die Einstellungen für den Dynamikbereich wurden zu den benutzerdefinierten Videomodi und den Timeline-Eigenschaften hinzugefügt, mit Optionen für SDR, HLG HDR und PQ HDR. Shotcut unterstützt nun PQ HDR (HDR10) für Externer Monitor > DeckLink, und der HDR-Export ist je nach ausgewähltem Videomodus und 10-Bit-Verarbeitungsmodus verfügbar.

Zudem stehen nun HDR10-Metadaten-Dialoge für die DeckLink-Ausgabe und unter Export > Codec zur Verfügung. Derzeit ist das Einbetten von HDR10-Metadaten beim Export auf die Videocodecs libx265 und libsvtav1 beschränkt, wobei keine Hardware-Encoder unterstützt werden.

Shotcut 26.6 führt außerdem eine erste Unterstützung für externe Plugins ein, darunter OpenFX-Bildeffekt-Plugins sowie VST2- und LV2-Audio-Plugins. Diese Implementierung befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium und ist weiterhin eingeschränkt.

Für Nutzer von Linux bietet Shotcut 26.6 eine neue Option unter Einstellungen > Anzeigemethode > Vulkan, die ein zusätzliches Anzeige-Backend bereitstellt. Zudem nutzt das Linux-Snap-Paket nun, wo immer möglich, den Dateidialog der Desktop-Umgebung, wodurch die native Dateiauswahl verbessert wird.

Zu den weiteren neuen Funktionen gehört in Shotcut 26.6 der auf RNNoise basierende Filter „Rauschen reduzieren: Audio“, der eine neue integrierte Option zur Bereinigung von verrauschtem Audiomaterial bietet. Die Version bietet außerdem Unterstützung für .lot Lottie-Animationsdateien, die von Glaxnimate verarbeitet werden, sowie das Laden benutzerdefinierter Filter-Benutzeroberflächen, die im Pfad extensions/filters des App-Datenverzeichnisses installiert sind.

Zudem wurden mehrere wichtige Komponenten aktualisiert, darunter MLT 7.40.0, FFmpeg 8.1.2, libspatialaudio 0.4.0 und frei0r 3.2.2.

Schließlich enthält die Version zahlreiche Fehlerbehebungen, die Probleme mit Filter-Benutzeroberflächen, Lücken in der Zeitleiste, Deadlocks bei der DeckLink-Ausgabe, Untertitel-Aktionen, Aufforderungen zur Projektkonvertierung, Marker-Aktionen, die Erkennung des Seitenverhältnisses beim Export und vieles mehr beheben.

Weitere Details finden Sie im Changelog. Shotcut 26.6 ist ab sofort auf der GitHub-Release-Seite des Projekts verfügbar, mit Builds für Linux, macOS und Windows.

 

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