
Systeminformations-Tool Fastfetch 2.66 mit verbesserter AMD-GPU-Erkennung veröffentlicht
Fastfetch 2.66 fügt Azure-Linux- und Flatcar-Logos hinzu, verbessert die Benennung von AMD-GPUs und behebt einen Fehler bei der Zählung der GPU-Kerne unter Asahi Linux.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Fastfetch, das bei Anwendern beliebte Befehlszeilen-Tool zur Anzeige einer übersichtlichen Zusammenfassung von Systeminformationen im Terminal zusammen mit dem ASCII-Logo des jeweiligen Betriebssystems, hat soeben die Version 2.66 veröffentlicht.
In visueller Hinsicht ist eine wichtige Neuerung das offizielle Logo für Azure Linux, Microsofts Distribution für Cloud- und Server-Workloads. Frühere Versionen zeigten ein Ersatzlogo an, doch diese Version enthält nun das korrekte Logo.
Auch Flatcar Container Linux erhält nun ein eigenes integriertes Logo. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein minimalistisches, auf Container ausgerichtetes Betriebssystem, das für die sichere und zuverlässige Ausführung containerisierter Workloads entwickelt wurde.
Die Logosammlung wurde um neue Optionen für Chimera Linux, Parabola GNU/Linux-libre, postmarketOS und Qubes OS erweitert. Zudem wurde das kleine Linux-Mint-Logo von Fastfetch aktualisiert.
Über die optischen Aktualisierungen hinaus verbessert Fastfetch 2.66 die Erkennung von AMD-Grafikhardware unter Linux. Es behebt ein Problem, das zuvor die genaue Identifizierung von AMD-GPU-Bezeichnungen verhinderte, wenn der Erkennungsmodus driverSpecific aktiviert war.
Nutzer von Apple Silicon, die Asahi Linux verwenden, profitieren von einer verbesserten Erkennung der GPU-Kerne, da Fastfetch nun genauere Angaben zur Kernanzahl auf unterstützter Apple-Hardware liefert und damit einen früheren Erkennungsfehler behebt.
Die Kompatibilität mit dem Windows-Subsystem für Linux wurde für WSL 2.9.3 wiederhergestellt, und die Betriebssystemerkennung umfasst nun auch Astra-Linux-Versionen, wodurch detailliertere Informationen für Systeme bereitgestellt werden, auf denen diese Debian-basierte Distribution läuft.
Die neue Version führt außerdem die Erkennung für Proxmox Backup Server ein, den Fastfetch nun korrekt erkennen sollte, anstatt nur dessen zugrunde liegende Debian-Basis zu melden.
Darüber hinaus wird in der Standardausgabe von Fastfetch die Anzahl der CPU-Pakete nicht mehr angezeigt. Diese Information ist weiterhin verfügbar und kann mithilfe des Platzhalters {packages} in benutzerdefinierten Konfigurationen einbezogen werden.
Abgesehen von Linux verbessert Fastfetch 2.66 die Erkennung der PowerShell-Version unter Windows und steigert die Leistung des Medienmoduls unter macOS. Die Version enthält außerdem interne Bereinigungen und Optimierungen.
Weitere Details finden Sie im Changelog. Fastfetch 2.66 ist ab sofort auf der GitHub-Release-Seite des Projekts verfügbar, zusammen mit vorgefertigten Paketen für Linux, FreeBSD, DragonFly BSD, Haiku, macOS und Windows.
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