
Der E-Book-Manager Calibre 9.14 bietet nun KI-generierte Buchcover
Calibre 9.14 führt die KI-gestützte Erstellung von Buchcovern mit verschiedenen Stilen ein, erweitert die Software um die Backends „Anthropic“ und „Grok“ und behebt Sicherheitslücken im Content Server.
Eine Übersetzung von 🇬🇧 Linuxiac.com
Calibre 9.14 wurde heute als neuestes Update der äußerst beliebten Open-Source-Software zur Verwaltung von E-Books veröffentlicht. Es bietet einen neuen, KI-gestützten Buchcover-Generator, erweiterte Unterstützung für KI-Anbieter, Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit sowie zahlreiche Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates.
Die wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit, Buchcover direkt in Calibre mithilfe eines KI-Dienstes zur Bildgenerierung zu erstellen. Nutzer können aus verschiedenen visuellen Stilen wählen, darunter Liebesromane, Science-Fiction und Pulp-Fiction.
Die Funktion ist verfügbar, indem man ein Buch auswählt, Metadaten bearbeiten öffnet und auf die neue Schaltfläche Mit KI generieren klickt. Bei der ersten Verwendung muss in Calibre ein Anbieter für die Bildgenerierung konfiguriert werden.
Gleichzeitig erweitert Calibre 9.14 die Palette der KI-Dienste, mit denen es zusammenarbeiten kann. Es wurden Backends von Anthropic und Grok hinzugefügt, sodass Claude- und Grok-Modelle nun mit den bestehenden KI-Funktionen von Calibre genutzt werden können. Das GitHub-Backend wurde hingegen entfernt, da der entsprechende Dienst eingestellt wurde.
Dieses Update enthält außerdem einige kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. Im Dateibrowser des Buch-Editors wird nun beim Bewegen des Mauszeigers über eine Bilddatei eine schwebende Vorschau neben der Dateiliste angezeigt. Bei der Suche im Tag-Editor werden Akzente ignoriert, und der Dialog Metadaten bearbeiten wurde optisch überarbeitet. Cover-Vorschauen werden nun immer so vergrößert, dass sie den verfügbaren Platz ausfüllen, wobei das ursprüngliche Seitenverhältnis beibehalten wird.
Neben den neuen Funktionen behebt Calibre 9.14 mehrere Probleme im Content Server, darunter Sicherheitslücken, die das Schreiben beliebiger Dateien ermöglichen, sowie eine Schwachstelle, die die Ausführung von Remote-Code bei authentifizierten Benutzern ermöglicht. Eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke auf der alten Buchdetailseite wurde ebenfalls behoben.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen beschränken die Verarbeitung von FB2-Eingaben auf bekannte FB2-Namensräume, um das Schreiben beliebiger Dateien zu verhindern. Die PalmDOC-Komprimierung bei der MOBI-Ausgabe ist nun robuster bei der Verarbeitung speziell gestalteter Eingaben.
Neben den üblichen Fehlerbehebungen lässt die OPDS-Implementierung des Content Servers die erste Zeile von Buchkommentaren nicht mehr weg. Calibre zeigt nun einen Fortschrittsbalken an, wenn mehr als fünf gelöschte Bücher wiederhergestellt werden.
Benutzer von Linux erhalten eine Korrektur für Hyperlinks in Beschriftungen, die in den Binärversionen von Calibre auf einigen Systemen nicht funktionierten. Ein weiterer Regressionsfehler, der die korrekte Funktion von Im Shop anzeigen in der Funktion Bücher abrufen verhinderte, wurde behoben.
Mehrere mit Calibre 9.11 eingeführte Regressionen wurden behoben, darunter eine, die die Konfiguration des „Folder“-Gerätetreibers verhinderte, sowie eine weitere, die die Extraktion von Metadaten aus HTML-Dateien in Builds beeinträchtigte, die Python-Laufzeitassertions verwendeten. Im Konfigurationsdialog für Google AI wird nun wieder das Kontrollkästchen zum Aktivieren der Suchverankerung angezeigt.
Schließlich fügt Calibre 9.14 The Golfer’s Journal als neue integrierte Nachrichtenquelle hinzu. Bestehende Rezepte für „Pagina12“, „The Week“, „Nautilus“, „Smithsonian Magazine“, „FAZ.net“ und „Daily Mail“ wurden ebenfalls aktualisiert.
Weitere Details finden Sie in der Ankündigung. Calibre 9.14 ist für Windows, macOS und Linux verfügbar.
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